Langzeitbelichtungen von Jan Einicke
Circa fünfzigmal in der Sekunde verarbeiten wir gesehenes Licht.
Unser Gehirn ordnet sofort alles ein und macht daraus:
Ampeln, Straßenlaternen, Scheinwerfer, Rücklichter, Kerzen,
Weihnachtsbeleuchtung, Fahrradbeleuchtung,
Werbung, beleuchtete Fenster; aus allem, was Licht erzeugt oder reflektiert.
Mit der Kamera kann man dem Licht mehr Zeit geben, bevor es verarbeitet wird.
Das ist wie Sehen, ohne das Gesehene sofort erklären zu müssen.
Was wir selbst nicht können, kann die Kamera: Sie macht aus Licht Kunst-Licht.
Einfacher gesagt: durch die Stadt am Abend oder nachts, wenn die Lichter brennen.
Lichter erkennen und in der Kamera arbeiten lassen. Bewegte Lichter und stille Lichter,
helle und dunklere, bunte und weiße.
So entstehen bewegende, aufregende Bilder.